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Empa

Gesundheitstechnologien sind ein Forschungsschwerpunkt am Empa-Standort St.Gallen. Die Empa konzentriert sich hier auf die Entwicklung von weichen Materialien (Polymere, Hydrogele usw.) für medizinische Anwendungen im und am menschlichen Körper. Sie erforscht neue Materialien und Systeme, welche die Menschen im Alltag schützen und unterstützen. In den Bereichen Bioanalytik und Prozesstechnologien hat die Empa in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Franken in St.Gallen investiert.

Die Empa pflegt nicht nur enge Kontakte zu den ETH in Zürich und Lausanne sowie zu kantonalen Universitäten und Spitälern. Sie ist auch international bestens vernetzt, unter anderem über das World Materials Research Institutes Forum (WMRIF). Dieses Netzwerk von 50 Instituten fördert Innovationen in den Materialwissenschaften.

Empa Haus

KANTONSSPITAL ST.GALLEN

Das Kantonsspital St.Gallen ist schweizweit das einzige nicht-universitäre Spital mit einem hochstehenden Leistungsausweis in der Forschung. Allein im Jahr 2019 haben die mehr als 85 habilitierten Mitarbeitenden, die vor allem im klinischen Bereich forschen, mehr als 400 Publikationen veröffentlicht. Das Medizinische Forschungszentrum des Kantonsspital umfasst folgende Einheiten:

  • Clinical Trials Unit – Unterstützung von translationalen und klinischen Forschungsprojekten
  • Institut für Immunbiologie – Fokus: Tumorimmunologie, Infektions- und Autoimmunerkrankungen
  • Forschungslabore zur Unterstützung klinischer Studien

Im Bereich Forschung ist das Kantonsspital St.Gallen bestens vernetzt. Das Kantonsspital ist Gründungsmitglied der Swiss Clinical Trial Organization, die nationale und internationale Multizentrumsstudien koordiniert, und hat eine wichtige Position in der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung. Die Forschenden am Kantonsspital werben jährlich etwa 10 Millionen Franken an Drittmitteln für die Forschung und Weiterbildung ein, unter anderem vom Schweizerischen Nationalfonds, Innosuisse, dem Europäischen Forschungsförderungsprogramm oder dem Human Frontiers Programm.

KANTONSSPITAL ST.GALLEN

Forschung | Kantonsspital St.Gallen

Das Medizinische Forschungszentrum des Kantonsspitals St.Gallen arbeitet mit Forschungsteams aus dem Bereich «Gesundheit und Leistungsfähigkeit» der Empa St.Gallen eng zusammen.

Die wissenschaftliche Exzellenz sowie die technologischen und organisatorischen Voraussetzungen am Kantonsspital und an der Empa machen Projekte und Produktentwicklungen in diesen Bereichen möglich:

  • Wundbehandlung und Hygiene
  • gesunde Umwelt und Lebensmittel
  • personalisierte Medizin
  • Telemedizin
  • Altern in der Gesellschaft

Universität St.Gallen (HSG)

Die Universität St.Gallen (HSG) gehört zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten in Europa und ist zudem Hochschule für Rechts- und Sozialwissenschaften sowie für Internationale Beziehungen. Die enge Vernetzung von Studium, Weiterbildung und Forschung geniesst hohe Priorität. Die weitgehend autonom organisierten Institute der HSG finanzieren sich zu einem grossen Teil selbst.

In Zusammenhang mit dem Park Ost sind diese Institute und Centers besonders relevant:

  • Institut für Wirtschaftsinformatik IWI-HSG
  • Institute of Computer Science ICS-HSG
  • Institut für Technologiemanagement ITEM-HSG
  • Center for Digital Health Interventions (Zusammenarbeit mit Mobile Health Systems Lab an der ETH Zürich)
  • Center for Innovation

Die HSG ist national und international ausgezeichnet vernetzt. Sie pflegt Kontakte und Kooperationen mit rund 200 Universitäten auf der ganzen Welt. In der Forschung kooperiert die Universität St.Gallen mit global tätigen Firmen wie BMW (Customer Foresight Center), BASF, Bosch (IoT Lab), Bühler, Daimler, SAP, Hilti, SBB und Swisscom.

Universität St.Gallen (HSG)

OST - Ostschweizer Fachhochschule

Verschiedene Institute der OST forschen in Bereichen, die auch für den Innovationspark Ost zentral sind. Hier kann von einer Zusammenarbeit im Innovationspark ausgegangen werden:

  • Entwickung und Einsatz von Managementsystemen
  • Digitalisierung, ICT, IoT
  • Digital Health
  • Messtechnik
  • Entwicklung und Anwendung von Sensoren und Aktoren
  • Entwicklung und Bearbeitung von Materialien
  • Optische und photonische Systeme
  • Nutzung von Modellierung und Simulation

Hier folgen Beispiele von aktuellen Referenzprojekten der OST in den Bereichen Gesundheitstechnologien, Digitalisierung und MEM-Industrie:

  • Personalisierte Medizin: Ein Krebs-Tumor verrät durch seine DNA, welche Medikamente am besten gegen ihn helfen – sofern das Erbgut schnell und exakt bestimmt werden kann. An der HSR wurde ein Verfahren entwickelt, das darin alle aktuellen Lösungen weltweit schlägt. Mehr erfahren
  • Desinfizieren mit Licht: Zuverlässig zu desinfizieren ist in der Medizin, in der Tierzucht oder im Trinkwasser essenziell. Oft wird dafür UVC-Strahlung von quecksilberhaltigen Lampen eingesetzt. Künftig bieten sich quecksilberfreie UVC-LEDs als Alternative an. Mehr erfahren
  • Waschbare e-Textilien: Durch eine spezielle Technik können nun LEDs sehr robust mit den Textilien elektrisch verbunden werden, wodurch das Waschen der problemlos möglich ist.
OST - Ostschweizer Fachhochschule

RhySearch

Der Bereich Präzisionsfertigung von RhySearch betreibt ein Forschungszentrum für die Hoch- und Ultrapräzisionsbearbeitung, mit hochgenauen Werkzeugmaschinen und Messgeräten in einem temperaturkontrollierten Fertigungslabor. 

Der Bereich Optische Beschichtung ist ein Kompetenzzentrum mit High-End-Beschichtungsanlagen und einem hoch spezialisierten Laserlabor für die Schichtanalyse.

Präzisionsfertigung (rhysearch.ch)

Optische Beschichtung (rhysearch.ch)

RhySearch

Startfeld

Startfeld ist die ideale Ergänzung zum Innovationspark Ost. Im Innovationspark wird gemeinsam mit wissenschaftlichen Institutionen geforscht, im Startfeld finden die Start-ups die Businesskompetenz für die Umsetzung in marktfähige Produkte.

Das Netzwerk Startfeld wurde 2010 von der Empa, der Universität St.Gallen, der FHS St.Gallen und der Stadt St.Gallen gegründet.

Startfeld